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   Vergaserventil und Führungsstange

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Seite in Arbeit !

 

Da die Einstellung der Führungsstange eigentlich die einzige

"fummelige" Einstellung an dieser Lampe ist, gibt es diese Seite:

 

Zuvor eine kurze Funktionsbeschreibung:

 

 

Der Vergaser der Petromax ist fast vollständig aus Messing, die Wendel oben ist jedoch aus Neusilber.

Alle Teile des Vergasers sind Hartgelötet, da die Temperatur an einigen Bauteilen über 600° Celsius erreicht.

 

Der Vergaser "vergast" Petroleum, in dem er es erhitzt. Zum Starten muss der Vergaser "Vorgewärmt" werden.,im Betrieb erhält er die notwendige Hitze vom Glühstrumpf, der ja direkt daneben sitzt.

 

Unsere Petromax Lampen sind mit einer eingebauten Düsenreinigungsnadel ausgestattet,

die das Reinigen der feinen Düsenbohrung während des Betriebes ermöglicht.

 

Zum Reinigen wird das Handrad mit der Nase nach oben gedreht. Durch einen Exenter wird das Gestänge nach oben geschoben, die Düsennadel schiebt sich durch die Düsenbohrung und  Russpartikel somit nach "draußen". Gleichzeitig wird dabei das Vergaserventil geschlossen, welches am anderen Ende des Gestänges sitzt.

 

Der Vorgang des Reinigens dauert einen Sekundenbruchteil, man dreht das Handrad nur einmal um 360°.

Die Lampe geht dabei  für diesen Augenblick fast "aus", zumindest "flackert" sie dabei.

 

Leider wird das Handrad oft als "Regulier Ventil" gesehen, Das ist es jedoch nicht. Wirklich nicht.

Natürlich bringt man durch nur teilweises Drehen des Handrades das Vergaserventil in eine "ein bisschen offen" Stellung,

dabei lugt aber auch automatisch die Düsennadel "ein bisschen" in die Düse und stört dort zum einen die Strömung des Gases, und sie Schweißt auch gelegentlich in der Düse fest !

Selbst wenn die Düsennadel diesen Missbrauch überlebt, geht eine solch Fehlbediente Lampe meist nach einiger Zeit aus.

 

Mit dem Handrad wird NUR genadelt.  Die Starklichtlampen dieser Bauart sind

nicht "zu Dimmen" also mittels desVentiles in der Helligkeit zu regulieren

- ganz gleich was findige Verkäufer da behaupten.

 

Auch die Vermutung, Eine Petromax könne mit dem Vergaserventil "abgeschaltet" werden trügt. Nur ganz wenige Lampen haben ein dauerhaft Dichtes Vergaserventil. Durch Verunreinigungen im Brennstoff kommen immer wieder kleine Partikel zwischen Dichtgummi und Vergaser-Ende. Selbst wenn die Lampe nach einigen Minuten ausgeht, gibt es keine Garantie, dass sie nicht morgen in einem Petroleum-See steht.

 

 

 
Hier die Einzelteile des Vergasers und so sollte er fertig aussehen.

Der eigentliche Zusammenbau des Vergasers ist eine Sache von Minuten.

Bei  fast allen Lampen jedoch stimmt die Einstellung der Düsennadel nicht.

Dies ist die fummeligste Einstellung an dieser Lampe, man muss zur Kontrolle den Vergaser zusammenschrauben, zur Korrektur wieder zerlegen. Das ganze oft 2-3 mal, bis alles stimmt.

 

Hier sieht man die Spitze der Düsennadel aus der Düse herausschauen

Aber viel zu weit.

Die Düsennadel muss fühlbar sein,  (wenn das Handrad "AUF" gedreht ist (Nase nach oben)

aber weiter als 1mm ist nicht sinnvoll.

 

 

Die Nadel ist von oben in das

Gestänge eingeschraubt,

darf weder arg verbogen

noch gekürzt sein.

 

 

Hier die Bauteile Führungsstange (101), Kontermutter (102). Führungsstück (103) und Ventilstange 191

Die Führungsstange trägt die Düsennadel. Deren Position in der Düse wird mit Hilfe der Führungsstange eingestellt. Dazu wird die Führungsstange mehr oder weniger tief in das Führungsstück geschraubt und mit der Kontermutter gesichert.

 

Das Vergaserunterteil kann

dazu im Tank verbleiben,

das Oberteil und das Handrad mit Exenter muss jedoch abgeschraubt werden.

   

Sobald Handrad mit Exenter ab - oder zumindest lose sind. kann das kpl. Gestänge nach oben herausgezogen werden.

Hier das Gleitstück mit der Ventilstange nach unten, und dem Nadelträger nach oben.  Nur der obere Teil kann durch lösen der Mutter und Ein- oder Aus-schrauben der Gewindestange verstellt werden.
   
   
   
   

So wird das Vergaser-Ventil (196)

auf das untere Vergaser-Ende (153) geschraubt.

 

Die Spitze der Ventilstange (191) schaut hier gerade aus dem Vergaser Ende. Sie drückt das Ventil auf, wenn die Nase des Handrades nach unten gedreht wird.