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Petromax und Co... Hinweise zur Bedienung ... Spezielle Seite zur kleinen Geniol 830 |
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die verschiedenen Petromax Modelle
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Die Petromax Starklichtlampe ist wohl die bekannteste in Deutschland. Aber nicht nur dort : Zeitweise wurden über 90 % der produzierten Lampen exportiert. Man findet sie daher fast überall auf der Welt. Ihren Ursprung dürfte die Petromax wohl etwa 1910 gehabt haben, als Max Graetz in Berlin die schon seit 1866 im Berliner Graetz-Werk produzierten Petroleum Dochtlampen und das Graetz-Licht (Gas) weiterentwickelte. Heraus kamen dabei Lampen und Laternen, welche das zum Betrieb eines Glühkörpers benötigte Gas "selbst herstellten". Die Lampe war somit transportabel und dies bei einer bislang unerreichten Helligkeit. Sehr früh schon wurden diese Lampen in verschiedenen Leuchtstärken produziert. Bis heute übrig geblieben sind davon Lampen in den Lichtstärken 150 /250 / 350 / 500 HK (HK=Hefner-Kerzen = Deutsche Normal Kerze, Internat. CP = Candle Power).
Tatsächlich aktuell gebaut werden nur noch Laternen mit 150, 350 und 500 HK, allerdings schon länger nicht mehr von der Firma Graetz und auch nicht mehr in Deutschland. Die Petromax Starklichtlampen wurden und werden unter verschiedenen Namen angeboten. Sehr geläufig sind die Handelsnamen Petromax®, Geniol, Hipolito. Hier unterscheiden sich wirklich NUR die Typenschilder, ansonsten sind die Lampen baugleich. Da aber gelegentlich (selten) doch mal was geändert wurde, gibt es Baujahr bezogene Unterschiede im Detail. Auch lassen sich die Lampen (von Fachleuten) nach Produktionsstätten unterscheiden, Gebaut wurden diese Lampen bis ca. 1945 in Berlin. Auf neuen Maschinen und Werkzeugen ab 1949 bis ca. 1972 in Altena / Westfalen, danach gingen alle Produktionseinrichtungen für ca. 10 Jahre nach Portugal, wo die Produktion im Hipolito Werk in sehr guter Qualität weiter geführt wurde. Seitdem gibt es auch Laternen unter dem Markennahmen Geniol®. seit spätestens 1990 wurden Petromax und Geniol Laternen in ständig fallender Qualität in China gebaut und seit 2007 von einem Unternehmen mit Sitz in England hier in Deutschland vertrieben. Die Firmengeschichte des ursprünglichen Petromax-Herstellers Graetz ist wie viele andere (dieser Ära) etwas verworren. Wer sich näher dafür interessiert schaut am besten mal bei Jürgen Breidenstein ( Stuga-Cabaña ) oder Dirk Frieborg vorbei. Bei Streifzügen über Flohmärkte wird man heute allerdings häufiger auf Nachbauten und "Kopien" der Petromax stoßen, beispielhaft nenne ich hier mal ANCHOR®, EGRET®, MANNESMANN®... diese "Nachbauten", kommen häufig, aber nicht ausschließlich auf Fern-Ost. Gemeinsam ist diesen (oft Illegalen) Nachbauten, dass leider nur wenige der Petromax Ersatzteile richtig passen.
Hier geht es zu einer kleinen Auswahl an Petromax Lampen und Laternen !
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